Das Bezirksamt wird ersucht, Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrs- und Schulwegsicherheit im Wohngebiet rund um die Straße 52 zu prüfen und schrittweise umzusetzen.
Das Bezirksamt wird gebeten, insbesondere folgende Maßnahmen zu prüfen und, soweit möglich, umzusetzen:
Bauliche Verkehrsberuhigung, durch
abschnittsweise und versetzte Fahrbahneinengungen (unter besonderer Berücksichtigung der Belange des Radverkehrs),
Begrünungsmaßnahmen wie Pflanzungen von Bäumen und Sträuchern am Fahrbahnrand zur optischen Einengung und Reduzierung der Geschwindigkeit.
Erneuerung und bessere Sichtbarkeit der Tempo-30-Beschilderung sowie Aufbringung von Piktogrammen auf der Fahrbahn und insbesondere an den Einmündungen der Nebenstraßen.
Im genannten Wohngebiet bestehen seit längerer Zeit erhebliche Probleme hinsichtlich der Verkehrs- und Schulwegsicherheit. Trotz bestehender Tempo-30-Regelung wird regelmäßig zu schnell gefahren. Begünstigt wird dies u.a. durch die guten Sichtverhältnisse und den sogenannten Allee-Effekt. Hinzu kommt, dass die Tempo-30-Beschilderung an mehreren Stellen (u. a. an der Straße 52 / Alt Karow sowie Straße 42 / Blankenburger Chaussee) stark verblichen ist und sowohl von Verkehrsteilnehmern als auch von Fahrzeugassistenzsystemen unzureichend erkannt wird, was zu einer höheren gefahrenen Geschwindigkeit beiträgt.
Besonders kritisch ist die Situation, da in Teilen des Wohngebietes kein Gehweg vorhanden ist. Fußgänger, darunter Schüler, die diesen Bereich als Schulweg zu Fuß nutzen, müssen die Fahrbahn gemeinsam mit dem fließenden Verkehr benutzen.
Die regelmäßigen Geschwindigkeitsüberschreitungen führen zu einer erhöhten Lärm- und Schadstoffbelastung und stellen eine erhebliche Gefährdung für alle nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer dar.
Im Zusammenhang mit dem bereits diskutierten Antrag IX-0972 – Verkehrsberuhigung und Schulwegsicherheit in der Straße 42 zwischen der Straße 52 und der Blankenburger Chaussee- wurde deutlich, dass weitere, ganzheitliche Maßnahmen erforderlich sind.
